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Sonntag, 18. März 2012

Eltern-Kind-Blogparade #9


Es wird olympisch! Altius, citius, fortius: Höher, schneller weiter. Bereits im Baby- und Kleinkindalter neigt man bisweilen dazu Kinder miteinander zu vergleichen. Der Druck auf unsere Kinder ist größer geworden – oder ist er das etwa gar nicht? Ist er schon trocken? Läuft sie schon? Wer hat die besten Noten in der Schule? Müssen sich auch unsere Kinder in unserer Leistungsgesellschaft durchsetzen und behaupten? Was geben wir ihnen in die Wiege mit? Unterstützen wir sie, lassen wir sie einfach machen? Wie verhelfen wir unseren Kindern dazu, starke erwachsene Menschen zu werden? Fühlen wir uns von den Vergleichen unter den Kindern gegängelt? Wird unseren Kindern heutzutage zu viel abverlangt?
Für die Babyeltern: beginnt bei euch bereits der Vergleich unter den Kindern? Wer isst am meisten, wer schreit am lautesten, wer schläft am besten?
Wer mit dem Thema hadert, der darf natürlich auch über sportliche Erfolge seiner Kids reden, der darf stolz sein, dass sein Kind mit 5 Jahren schon lesen konnte oder darüber dass Junior nun endlich sein Töpfchen benutzt (oder natürlich auch auf alles andere!).



Zu dem Thema fällt mir ein einziger Satz ein:

Meine Kinder sind die besten Kinder der Welt.





Mal ehrlich, wenn eine Mama das nicht über ihre Kinder sagen kann, ist doch was falsch gelaufen. Oder nicht?

Ich finde es total schwachsinnig, das Kinder schon vor der Geburt unterrichtet werden. Kaum auf der Welt, sollen sie zu Leistung und Perfektion getrimmt werden. Vor einigen Jahrzehnten hat das auch schonmal wer versucht, da sollten alle blond und blauäugig sein...
Soviel von mir dazu.

Meine Kinder sind Kinder, die werden so groß wie sie groß werden.
Sie machen wozu sie Lust haben, und lassen was sie nicht mögen.
Dann läuft der Rest nämlich von ganz alleine.

Was sie brauchen ist Liebe, Vertrauen und Unterstützung in dem was sie tun MÖCHTEN.
Gesunder Menschenverstand kann da schon eine gute Hilfe sein.
Und kein unnützer Druck, der am besten noch mit Strafen und "klein halten" durchgesetzt wird.

Bei uns funktioniert das.
Sei es zu Hause (klar, so mitten in der Pubertät ist faulsein grad etwas lästig), oder in der Schule. Ich kann mich nicht beklagen.

Und ich vergleiche meine Kinder nicht mit anderen Kindern.

Kinder sind eben Menschen, keine Maschinen, die das ausgleichen sollen, was ich nicht geschafft habe.


Sicherheit, Praktisches,
und ab und zu eine kleine Überraschung sind doch schonmal ein Ansatz. ;)

Kommentare:

  1. Die Sponsoren hast du aber toll eingebaut und dann gleich noch so philosophisch. :D
    Ich finde auch, dass wir zu wenig auf die Kinder selbst eingehen und zu viel von außen Druck machen (selbst dann, wenn man es gar nicht will)

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  2. Deinen Leitsatz "Meine Kinder sind die Besten" Finde ich einfach Genial, so soll es sein und darauf sollte man sich konzentrieren auf SEINE kinder:-)

    Liebe Grüße

    Kira

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  3. ich finde das ist eine absolut gute einstellung dazu - vor allem hast du recht: unterstützung ist wichtig ...und ja das faulsein ist nicht immer so schön für uns, aber wenn ich so zurückdenk hatte ich da auch so meien phase *g*

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  4. Da hast du vollkommen recht, Unterstützung indem was sie tun möchten. Wie oft sind bei manchen Kindern die Wochennachmittag mit Sachen verplant,die sie nicht interessieren. Es bleibt da kaum noch Zeit wirklich Kind zu sein. Arbeiten müssen sie noch früh genug. Und dann wundert man sich das dieses sog. Burn-Out-Syndrom schon junge Menschen trifft.
    LG
    Petra

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